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Gegründet wurde das Unternehmen unter dem Namen Toy Importers Ltd. (daraus leitete sich später der Name Timpo ab) 1938 von Sally Gawrylovitz (späterer Name Ally Gee),einem 1907 in Frankfurt am Main geborenen Juden, der 1937 nach Großbritannien emigrieren musste.

Wurden zunächst nur importierte Spielwaren verkauft, so stellte das Unternehmen während des Zweiten Weltkrieges zunehmend selbst Spielzeug her, hauptsächlich aus Holz und Metall. In den 1970ern erlebte das Unternehmen, unter dem heute gebräuchlichen Namen, seine Boomzeit durch den Verkauf von Plastik-Steckfiguren. Diese wurden mit einem Spritzgussverfahren hergestellt, das der technische Direktor des Unternehmens in den 1960er-Jahren entwickelt und zur Serienreife gebracht hatte.

Es wurden Figuren und Zubehör aus verschiedenen Epochen gefertigt.

Mittelalterfiguren und Figuren aus dem Wilden Westen stellten den Schwerpunkt dar. Insgesamt wurden von 1964 bis 1980 circa 40 Millionen Plastikfiguren hergestellt und weltweit verkauft. Timpo war vor Playmobil der Verkaufshit in allen Spielzeuggeschäften, bis das Unternehmen 1980 in Schottland in Konkurs ging.

2005 wurde ein Buch mit dem Titel „Timpo Toys Ltd. Die goldenen Jahre einer schottischen Spielzeugfabrik“ von Alfred Plath veröffentlicht. Es ist das einzige Buch in deutscher Sprache und das umfangreichste zu diesem Thema. In England ist von Michael Maughan ein Buch (The A-Z of Timpo) in englischer Sprache auf den Markt gekommen. Artikel zu diesem Thema sind ferner erschienen im Plastic Warrior Magazin in England sowie im Figurenmagazin.

Alfred Plath war es auch, der 2010 eine Reunion Party 1980 – 2010 in Shotts, dem letzten Produktionsstandort von Timpo Toys, organisierte, an der Timpo-Sammler aus der ganzen Welt mit ehemaligen Angestellten des Unternehmens zusammentrafen.

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